Ab 8.30 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, die Maria-Ward-Mädchenrealschule Berg am Laim kennenzulernen. Sie erhalten einen Einblick in unser Schulleben, viele Klassenzimmertüren sind geöffnet, Wahlfächer und AGs stellen sich vor.
Wir freuen uns auf viele neugierige 4.-Klässlerinnen und deren Eltern.
Im Februar besuchten die sechsten Klassen das ix-quadrat im Universitätsgebäude der TUM in Garching. Dort erfuhren die Schülerinnen auf anschauliche Weise, wie sich mit etwas mathematischem Wissen viele praktische Anwendungen umsetzen lassen. Gleich beim Betreten des Mathematik-Gebäudes zog die riesige Parabelrutsche alle Blicke auf sich und sorgte für das erste große Staunen und sehr viel Spaß beim Rutschen! Ein weiteres Highlight war der Bau einer Kuppel, die nach und nach so groß wurde, dass schließlich alle Schülerinnen darunter Platz fanden. Die verschiedenen interaktiven Elemente der Ausstellung weckten viel Begeisterung.
Es war ein schöner Ausflug, der den Schülerinnen die praktische Seite der Mathematik näherbrachte.
Im Rahmen des Deutsch- und Geschichtsunterrichts nahm die Klasse 9c dieses Jahr am Tag der Quellen teil, an dem Münchner Schülerinnen und Schüler aus Dokumenten lesen, die während des Holocaust oder danach verfasst wurden. Nachdem die Klasse das autobiografische Buch „Das Lied ist aus“ der Überlebenden Henny Brenner gelesen hatten, entwickelte die Klasse daraus eine szenische Lesung, die sie auf der Bühne des Münchner Volkstheaters aufführten.
Am 23. Januar feiern wir den Gedenktag von Mary Ward. Zu diesem Anlass nimmt sie uns auf ihre vielen Reisen mit. Man schätzt, dass sie in Summe ungefähr 15 000 km zurückgelegt hat, den Großteil davon zu Fuß.
Ziel ihrer Reisen war es, mit ihren Gefährtinnen, den „Englischen Fräulein“, Schulen für Mädchen zu gründen. So kam sie unter anderem nach Köln, Trier, Neapel, Wien, Bratislava und München. Beim Papst in Rom versuchte sie mehrmals eine Genehmigung für ihre Gemeinschaft zu erwirken.
Auf einer Landkarte können die Schülerinnen die weiten Wege von Mary Ward entdecken. Ein dazu passendes Würfelspiel veranschaulicht die Distanzen und sensibilisiert für die Schwierigkeiten, mit denen Mary Ward konfrontiert worden ist. Postkarten mit ihren Sprüchen können mitgenommen, gestaltet und verschickt werden. Außerdem gibt es zur Stärkung Karamellbonbons und Butterkekse. Es ist kaum zu glauben, dass sich ihr Werk auf der ganzen Welt verbreitet hat, obwohl man ihr zu Lebzeiten so viele Steine in den Weg gelegt hat. Ihr Beispiel kann uns ermutigen, nicht aufzugeben und sich für Gutes unermüdlich einzusetzen.