Im Rahmen des Deutsch- und Geschichtsunterrichts nahm die Klasse 9c dieses Jahr am Tag der Quellen teil, an dem Münchner Schülerinnen und Schüler aus Dokumenten lesen, die während des Holocaust oder danach verfasst wurden. Nachdem die Klasse das autobiografische Buch „Das Lied ist aus“ der Überlebenden Henny Brenner gelesen hatten, entwickelte die Klasse daraus eine szenische Lesung, die sie auf der Bühne des Münchner Volkstheaters aufführten.
Am 23. Januar feiern wir den Gedenktag von Mary Ward. Zu diesem Anlass nimmt sie uns auf ihre vielen Reisen mit. Man schätzt, dass sie in Summe ungefähr 15 000 km zurückgelegt hat, den Großteil davon zu Fuß.
Ziel ihrer Reisen war es, mit ihren Gefährtinnen, den „Englischen Fräulein“, Schulen für Mädchen zu gründen. So kam sie unter anderem nach Köln, Trier, Neapel, Wien, Bratislava und München. Beim Papst in Rom versuchte sie mehrmals eine Genehmigung für ihre Gemeinschaft zu erwirken.
Auf einer Landkarte können die Schülerinnen die weiten Wege von Mary Ward entdecken. Ein dazu passendes Würfelspiel veranschaulicht die Distanzen und sensibilisiert für die Schwierigkeiten, mit denen Mary Ward konfrontiert worden ist. Postkarten mit ihren Sprüchen können mitgenommen, gestaltet und verschickt werden. Außerdem gibt es zur Stärkung Karamellbonbons und Butterkekse. Es ist kaum zu glauben, dass sich ihr Werk auf der ganzen Welt verbreitet hat, obwohl man ihr zu Lebzeiten so viele Steine in den Weg gelegt hat. Ihr Beispiel kann uns ermutigen, nicht aufzugeben und sich für Gutes unermüdlich einzusetzen.
Anlässlich des Tags der Deutsch-Französischen Freundschaft gab es kleine Aktionen in der Pausenhalle. Die Französischschülerinnen der 7. und 8. Klassen hatten Plakate gestaltet. Die waren nötig, um ein kleines Quiz zu beantworten. Wer sich die Mühe gemacht hatte, die richtigen Antworten zu finden, durfte sich einen Aufkleber mit einem „Frankreich“-Motiv aussuchen. Außerdem wurden Macarons verkauft – die insgesamt 120 Stück waren in wenigen Minuten ausverkauft!
…haben wir uns aufgemacht, um von Haus zu Haus zu reisen, Licht zu bringen in die Nacht.
So begannen unsere vier Sternsingerinnen in der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien ihren Besuch bei jeder Klasse und im Sekretariat. Sie wurden überall freudig aufgenommen und überbrachten die frohe Botschaft von der Geburt Jesu, verbunden mit der Bitte um Solidarität für alle Kinder in der Welt, die es nicht leicht haben im Leben. Bei der diesjährigen bundesweiten Sternsingeraktion stand der Kampf gegen Kinderarbeit im Fokus. Die Sternsingerinnen verabschiedeten sich mit einem Segenswunsch für das neue Jahr. Ein herzliches Dankeschön an die Pfarrei St. Michael in Berg am Laim, von der wir uns wieder so prächtige Gewänder ausleihen durften, und an Carla, Anna, Emelie und Sophia aus der 7. Klasse für ihren tollen Einsatz.