BeWEGungsstunde in der Sporthalle – Der Weg ist das Ziel

In der wöchentlich stattfinden Sportstunde sollen sozialerzieherische Ziele wie Kooperations-, Team- und Kommunikationsfähigkeit geschult werden. Darunter sind folgende persönlichkeitsfördernde Aspekte: Förderung der Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.

Durch Spiel und Sport werden den teilnehmenden Schülerinnen folgende Kompetenzen vermittelt:

  • Soziale Kompetenz: z.B. Toleranz, Konfliktfähigkeit, Team- und Gruppenfähigkeit, Anpassungsbereitschaft, Hilfestellung
  • Selbstkompetenz: z.B. Wissen über die eigenen Fähigkeiten, realistische Einschätzung der eigenen Grenzen, die Fähigkeit Selbstverantwortung zu übernehmen
  • Emotionale Kompetenz: z.B. Empathiefähigkeit, Umgang mit Sieg, Niederlage und Frustration, Bewusstsein für die eigene Konflikt- und Problembewältigungsstrategien
  • Sachliche Kompetenz: z.B. Kenntnisse von Sicherheitstechniken, Gerätekenntnisse

Es werden Spiele zum sozialen Lernen und aus der Erlebnispädagogik eingesetzt. Auch soll die Kreativität und Mitbestimmungsrecht der Schülerinnen nicht zu kurz kommen, so können sie zum Beispiel auch eigene Spiele entwickeln. Problemlösungsspiele, Vertrauensspiele oder Spiele bei denen verschiedene Sinne verdecken werden wie beim Blindenfußball gehören auch zu den Inhalten der Stunde.

Der Spaß an der Bewegung und am Miteinanderspielen soll der wichtigste Punkt der BeWEGungsstunde sein.

Ines Ortner-Bach

Kreativität – Entspannung – Brauchtum

An vielen Nachmittagen haben die Mädchen die Möglichkeit, kreativ zu werden, handwerklich zu gestalten, die Seele baumeln zu lassen und den kirchlichen Jahreskreis der Schulfamilie mitzuerleben.

Im Zentrum steht das Zusammenwirken von Kopf, Herz und Hand.

Beispiele:

  • Mandalas aus Naturmaterialien
  • Stoffe bedrucken
  • Marmelade einkochen
  • Oasen der Ruhe erschaffen
  • St. Martinsgebäck
  • Meditatives Malen
  • Kirchenführung in St. Michael
  • Umgang mit der Nähmaschine

In unserem Tagesheim werden die Schülerinnen nicht nur beaufsichtigt, sondern wir bieten ihnen einen ausgefüllten Nachmittag. Unsere Schule ist also nicht nur ein Lernraum. Sie soll auch als Lebensraum erfahrbar werden.

Der Spaß an eigener Kreativität, eine Orientierung im saisonalen Brauchtum und auch ein Finden des eigenen Ichs sollen die wichtigsten Punkte dieser Nachmittage sein.

Carina Praschberger