Gedenkstätte Dachau

In der Woche vor den Allerheiligenferien besuchten alle 10.-Klässlerinnen im Rahmen des Geschichtesunterrichts die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Was den Nationalsozialismus und die Geschichte der Konzentrationslager betrifft, nimmt Dachau eine besondere Stellung ein. Hier ist das erste Konzentrationslager des nationalsozialistischen Regimes entstanden. Die Schülerinnen begaben sich an einem grauen Herbsttag auf einen großen Rundgang über das Gelände, das noch bis 1965 als Flüchtlingslager gedient hatte. Die Geschichte dieses Schreckensorts endete also nicht mit der Herrschaft der Nationasozialisten. Mit großem Interesse informierten sich die Mädchen in der Dauerausstellung. Besonderen Eindruck hinterließen die Berichte der Häftlinge über ihren grausamen Lageralltag.

Barockes Nymphenburg

Die achten Klassen machten sich am 10. Mai auf den Weg, gemeinsam mit ihren Geschichts- und Kunstlehrern Schloss Nymphenburg zu erkunden. Interessiert betrachteten die Schülerinnen die barocke Pracht der Schlossanlage. Ihre Kunstlehrerin führte alle drei Klassen fachkundig durch die Innenräume. Hier wurde Kunst- und Alltagsgeschichte sinnvoll verknüpft und die Zeit der Kurfürsten und Könige altersgemäß nähergebracht. Besonders fasziniert waren die Mädchen von den Alltäglichkeiten, auf die auch in einem Schloss nicht verzichtet werden kann. Die Tatsache, dass man keine Toiletten eingebaut hatte, überraschte alle. Im Schlosspark konnten sie sich auf eine mythologische Entdeckungsreise machen und ihr Wissen über die griechischen Götter aus der sechsten Klasse wieder auffrischen.

NS-Doku-Zentrum

Im Januar besuchte die 10c das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz. Dies wurde allerdings kein „normaler“ Museumsbesuch, denn es stand ein Treffen mit Ernst Grube auf dem Programm, der selbst während der nationalsozialistischen Diktatur verfolgt wurde.

Zunächst erhielten die Schülerinnen einen kleinen Überblick über diese Epoche. Durch biografische Bezüge zu Ernst Grubes Leben wurde die die bereis bekannte Geschichte den Mädchen noch einmal deutlich vor Augen geführt.

Die Nazis haben mir meine Jugend geklaut.