Legasthenie

Vorgehen bei vermuteter Lese-und/oder Rechtsschreibbeeinträchtigung

 

Sie vermuten, dass ihr Kind eine Lese- und oder Rechtschreibbeeinträchtigung hat.

Sie sprechen mit der Deutschlehrkraft und der Englischlehrkraft und ziehen auch die Meinung der Klassenlehrkraft hinzu.

Es besteht dann weiterhin der Verdacht, dass ihr Kind oben genannte Beeinträchtigung hat.

Sie lassen ihr Kind bitte bei einem Kinder-und Jugendpsychiater testen. Das hat zwei Vorteile:

    1. Eventuell vorhandene andere Beeinträchtigungen werden mitgetestet.
    2. Mit dem Testergebnis kann unsere Psychologin ihnen Tipps zum Arbeiten an den Problemfeldern geben.

-> Eine kleine Testung beim Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstelle ist nicht so aussagekräftig, da sie Punkt 1 und 2 nicht erfüllt.

Der Antrag auf Gewährung einer Lese-oder/und Rechtschreibstörung mit der fertigen Testung des Kinder-und Jugendpsychiaters (sog. Gutachten) wird bei uns (Frau Bartel oder Frau Bär) bis zum Ende der ersten Schulwoche abgegeben.

Die Schulleitung berät sich mit den entsprechenden Fachlehrern und Frau Bär / Frau Bartel. Gleichzeitig wird das Gutachten des Kinder- und Jugendpsychiaters zur Anerkennung an die Staatliche Schulberatungsstelle geschickt.

Sie bekommen so bald als möglich die Genehmigung oder Ablehnung ihres Antrags.


Ein genehmigter Antrag bleibt bis zum Schuljahresende genehmigt, solange nicht eine der beiden Seiten (Eltern oder Schule) den Antrag zurückzieht, bzw. die Genehmigung aufhebt.

 

Die Neuregelung der neuen Bayerischen Schulordnung (BaySchO) sieht keine Unterscheidung mehr zwischen Leagasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche mehr vor. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Legastheniebeauftragte Frau Bär.